Nachbericht zum Winterwandertag

 

Zu einer gemeinsamen Wanderung der Wanderfreunde aus den elf Ortsgruppen des Wanderbezirks Kinzigtal hatte am Sonntag der Bezirksvorsitzende und zugleich Vizepräsident im Schwarzwaldverein, Werner Hillmann aus Gutach, eingeladen. Ebenfalls mit von der Partie war als Organisator des Treffens Bezirkswanderwart Hubert Bruder aus Nordrach.

 

Mit dem St. Romaner Raimund Dieterle hat man dann auch wieder den vertrauten und geschätzten ortskundigen Wanderführer gewinnen können.

Er hat für jede Witterung die passende Rundwanderung um das idyllisch gelegene Bergdorf mit den knapp 150 Einwohnern parat. So war ihm am Sonntagvormittag auch klar: Abseits der gebahnten Wege wird es zu beschwerlich! Also marschierte der lange Zug mit über sechzig Teilnehmern aus neun vertretenen Ortsgruppen am „Adler“ und dem Wildgehege  vorbei auf die Anhöhe mit Blick hinüber auf die tief im Schnee versunkenen Alexenhof und Benzenhof. Ein kurzer Halt beim Staighäusle am Staigsattel gab Anlass auf die früheren Bewohner, vornehmlich die „Staignaieri“, zurückzublicken. Weiter ging es auf dem Höhenkamm zum Schlegelsbühl und zu Jehlebasches Höhe und weiter zum Kohlplatz. Hier an der Passhöhe zwischen Kinzig- und Wolftal konnte man bei herrlicher Sicht auf den Oberwolfacher Schwarzenbruch und den Schapbacher Kupferberg hinüberschauen. Im Blickfeld dominierten die vier Windräder beim Teuscheneck. Am Waldrand begegnete man auch den Ski-Langläufern um Siegbert Armbruster und Anton Jehle von der Wolfacher Ortsgruppe. Im weiten Bogen führte der Wanderweg dann zum Sankt Romaner Kirchlein, dem man ebenso wie dem tief verschneiten Grab des Fürst vom Teufelstein auf dem angrenzenden Gottesacker einen Besuch abstattete.

In geselliger Runde saß man danach noch im Gasthaus/Hotel „Adler“ zusammen. In einer kurzen Grußadresse freuten sich Werner Hillmann und Hubert Bruder über den guten Besuch der Veranstaltung, bei der in besonderer Weise das Zusammengehörigkeitsgefühl und auch der Zusammenhalt im Wanderbezirk Kinzigtal dokumentiert werden Gefreut hat man sich auch über den Besuch von Ehrenpräsident Eugen Dieterle, der mit Ehefrau Erika ebenfalls nach Sankt Roman gekommen war und sich im Kreis altbekannter, treuer Wanderfreunde sichtlich wohl fühlte.

Bericht von Hans Gottfried Haas, reingestellt von Jürgen Schlüter